
Jay Bulworth (Beatty) ist ein konservativer Senator, der mit seinen inneren Dämonen kämpft. Er hat genug von seinem verlogenen Image, seinen verlogenen Wahlkämpfern und den geldhungrigen Lobbyisten, die ihm Spendengeldern in den Schlund werfen, um die entsprechende Politik durchführen zu können. Einzig seine Tochter (die man abgesehen von ein paar Fotos nie zu Gesicht bekommt) liebt er noch, weshalb er eine Versicherungspolice über zehn Millionen Dollar in ihrem Namen abschliessen lässt. Gleichzeitig beauftragt er auch einen Kriminellen, ihn umzubringen, damit seine Tochter ausgesorgt hat.
Frei von irgendwelchen Verpflichtungen und Sorgen - seine Ehe liegt bereits in Trümmern - begibt sich Bulworth nach L.A., um an verschiedenen Anlässen teilzunehmen, wo er, wenn es nach seinem Wahlkampfmanager Murphy (Oliver Platt) ginge, denselben Politquark absondern würde. Doch angesichts seines unausweichlichen Todes beschliesst Bulworth, gegen alle Regeln und Konventionen zu verstossen. Schwarzen Wählern in einer Kirche, jüdischen Filmproduzenten an einer, und sogar seinen Hauptsponsoren schmettert er bei einer Spendenveranstaltung die nackte Wahrheit ins Gesicht. Das soziale Netz ist ein Chaos, die Wirtschaft wird von ein paar Geldhungrigen Haien kontrolliert und die Gesetzgebung sorgt dafür dass die unterschiedlichen Rassen in einem konstanten Konflikt miteinander liegen. In diesem Strudel von unangepasster politischer Existenz, trifft der weisse Mann mittleren Alters auf die junge schwarze Nina (Halle Berry), die nicht nur von Bulworth's Haltung beeindruckt ist sondern ihn auch mit einer Sichtweise vertraut macht, die dem Senator die Augen für das «wahre» Amerika öffnet.
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| Nina (Berry) hat es Bulworth (Beatty) angetan. |
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| Wahlkampfmanager Murphy (Oliver Platt links) sieht mit Entsetzen dem Wandel des Senators zu. |
Für Beatty gibt es das Schwarzweiss-System nicht mehr, sondern nur noch das Richtige oder das Falsche, die Lüge oder die Wahrheit. Bulworth ist die Wahrheit.

| Titel: | Bulworth (1998) | |
| Land: | USA | |
| Genre: | Komödie | |
| Bewertung: | ||
| Regie: | Warren Beatty | |
| Drehbuch: | Warren Beatty Jeremy Pikser | |
| Produktion: | Warren Beatty Pieter Jan Brugge | |
| Koproduktion: | Frank Capra III Victoria Thomas | |
| Ausf. Prod.: | Lauren Shuler-Donner | |
| Kamera: | Vittorio Storaro | |
| Schnitt: | Robert C. Jones Billy Weber | |
| Musik: | Ennio Morricone | |
| Ausstattung: | Dean Tavoularis | |
| Kostüme: | Milena Canonero | |
| Besetzung: | Kimberly Deauna Adams Sean Astin Kirk Baltz Ernie Banks Christine Baranski Warren Beatty Halle Berry Don Cheadle Kevin Cooney Stanley DeSantis Dartanyan Edmonds Larry King (I) Mimi Lieber Laurie Metcalf Michele Morgan (II) Oliver Platt Adrian Ricard Bee-Be Smith Paul Sorvino Jack Warden Isaiah Washington Jermaine Williams John Witherspoon | |
| Länge: | 108 Minuten | |
| Negativ: | 35 mm | |
| Bild: | 35 mm (Farbe) | |
| Ton: | Dolby Digital | |
| Prod.-firma: | 20th Century Fox | |
| CH Verleih: |
20th Century Fox |