Enemy of the State (1998)
Die grossangelegte Verfolgungsjagd auf den vermeintlichen Enemy of the State verdeutlicht einmal mehr, was wir schon immer ahnten: die Zukunft hat längst begonnen!
von George Kupferschmid
Enemy of the State wird wohl vor allem Computer Freaks und politische Terroristen in Freudentaumel versetzen. Von der Geschichte jedoch unterscheidet sich der Film nicht von seinen Vorgängern, in denen es sich um einen unschuldigen Mann handelt (hier von Will Smith in der Rolle eines smarten Anwalts gespielt), der in ein paranoia-auslösendes Netz einer dunklen Regierungsstelle getrieben wird. Mit dem Unterschied, dass man eine ganze Reihe neuer technologischer Wunderwerke zu sehen bekommt.
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«Wir sind im Krieg, 24 Stunden am Tag»
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DIKTIERTE FREIHEIT.
Der Schutz der US-Demokratie dient dem mächtigen Geheimdienst NSA als Vorwand um ein neues, der NSA unbegrenzte Freiheiten einräumendes Sicherheitsgesetz durchzusetzen. Dabei wird mit Gegnern dieses Gesetzes nicht lange gefackelt, was der Mord an dem unbequemen Kongressmitglied Philip Hammersly (Jason Robards) zeigt. Nur dass dieser Mord rein zufällig gefilmt und schliesslich unwissentlich in die Hände des jungen Staranwalts Robert Clayton Dean (Will Smith) gerät, war nicht Teil des Plans der NSA. Der neue Besitzer des Beweismittels wird zum Staatsfeind erklärt. Mit den neuesten technischen Spielzeugen ausgestattet, ist es den Staatsschützern, allen voran deren Boss Thomas Brian Reynolds (Jon Voight), ein Leichtes den Juristen auf Schritt und Tritt zu kontrollieren und zu manipulieren. Die ganze Sache erfährt seinen Höhepunkt als der ins Bodenlose stürzende Dean allein und vor den unbekannten Gegnern flüchtend von dem im Untergrund arbeitenden Überwachungsexperten Brill (Gene Hackman) die Augen geöffnet bekommt.
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| Die «Guten»
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Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Tony Scott haben einen Polit-Thriller nach altbewährtem und schon oft gesehenem Muster geschaffen, der wohl mehr dank seinen eingesetzten Schauspielern als wegen dem Inhalt Kassenmagnet sein wird. Das eigentliche Ziel der beiden, den Wahnwitz der heutigen technischen Möglichkeiten und die Gefährlichkeit des Missbrauchs dieser Instrumente aufzuzeigen ist ihnen nur zum Teil gelungen. Zu sehr scheinen sie selbst von den ganzen Hi-Tech-Spielzeugen und wilden Action-Szenen fasziniert zu sein, als das man ihre Botschaft für vollends ernst nehmen könnte. Obwohl, Gründe dafür gäbe es sicher reichlich.
Kinoprogramme
Angaben zum Film
| Titel: | | Enemy of the State (1998)
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| Land: | | USA
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| Genre: | | Actionfilm
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| Regie: | | Tony Scott
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| Drehbuch: | | Henry Bean Tony Gilroy (I) David Marconi Aaron Sorkin
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| Produktion: | | Jerry Bruckheimer
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| Ausf. Prod.: | | Andrew Z. Davis James W. Skotchdopole
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| Kamera: | | Daniel Mindel
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| Musik: | | Trevor Rabin
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| Kostüme: | | Marlene Stewart
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| Besetzung: | | Jack Black Jake Busey Scott Caan Loren Dean Gene Hackman Ian Hart Jamie Kennedy Regina King James LeGros Jason Lee Barry Pepper Jason Robards Will Smith Steve Uhrig Jon Voight Gabriel Byrne Bodhi Elfman Seth Green
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| Länge: | | 132 Minuten
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| Negativ: | | 35 mm
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| Bild: | | 35 mm Scope (Farbe)
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| Ton: | | Dolby Digital
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| Prod.-firma: | | Scott Free Productions Don Simpson/Jerry Bruckheimer Films Touchstone Pictures
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| CH Verleih: | |
Buena Vista
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