Jackie Brown (1997)
«Don't mess with Foxy Brown»
von Martin A. Blatter
Der erfolgsverwöhnte auteur Quentin Tarantino hätte diese Drohung aus einem der erfolgreichsten Filme seiner Hauptdarstellerin ernst nehmen sollen, als er sich die Blaxploitation-Queen aus den 70er Jahren Pam Grier (The Big Doll House, Coffy, Foxy Brown) für sein neues Projekt an Land zog. Die versierten B-Movie-Akteuere Pam Grier und insbesondere Robert Forster liefern im Rahmen des Ihnen zur Verfügung stehenden Freiraums zwar bemerkenswert gute Leistungen ab, doch leider gelingt es Tarantino nicht, über die fast 150 Minuten Spieldauer einen Spannungbogen zu ziehen, der die Zuschauer bei der Stange zu halten vermag.
«Have no fear, Pam Grier is here»
Jackie Brown (sexy: Pam Grier) ist Stewardess bei einer miesen mexikanischen Shuttle-Airline. Sie schmuggelt für den kaltblütigen Gangster Ordell Robbie (routiniert: Samuel L. Jackson) Geld aus Mexiko nach Los Angeles. Ordell pflegt sich gefährdeter mitwissender Geschäftspartner mittels seiner Pistole zu entledigen. Das gleiche hat er auch mit Jackie vor, als er erfährt, dass sie am Flughafen mit Schwarzgeld und Koks in der Tasche erwischt wurde. Doch zuerst muss er sie aus dem Knast rausholen. Dazu bedient er sich des alternden Kautionsvermittlers Max Cherry (genial: Robert Forster). Bevor er sie zuhause abliefert, lädt Max Jackie auf einen Drink ein und zwischen den beiden scheint sich eine gewisse gegenseitige Sympathie und Zuneigung zu entwickeln. Kurz darauf trifft Ordell bei Jackie ein, die sich auf das Treffen vorbereitet hat: Sie hält ihm die Pistole unter die Nase, die sie zuvor Max aus dem Handschuhfach seines Wagens geklaut hat. Jackie schlägt dem verdutzten Ordell einen Deal vor, dass sie dicht halten würde, wenn ihr Ordell pro Jahr im Gefängnis 100'000 Dollar bezahlen würde. Dazu wäre sie bereit, auf einen Schlag eine halbe Million Dollar nach L.A. zu schmuggeln. Ordell sieht keine andere Möglichkeit, als auf das Angebot einzugehen.
«I'm a longtime woman»
Gleichzeitig weiht Jackie Special Agent Ray Nicolet (Michael Keaton) der Bundesbehörde ATF ein, der auf eine Gelegenheit wartet, Ordell in flagranti das Handwerk zu legen. Die Geldübergabe soll, beobachtet von den Polizisten, in einem belebten Einkaufszentrum stattfinden. Ordell schickt seine Freunde, den geistig etwas beschränkten Louis (Robert De Niro) und das dauerbekiffte Beach-Bunny Melanie (Bridget Fonda) vor und wartet in einem Striptease-Schuppen auf die Ankuft seiner Kuriere. Doch Jackie und Max tricksen alle aus.
Kinoprogramme
Angaben zum Film
| Titel: | | Jackie Brown (1997)
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| Land: | | USA
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| Genre: | | Krimi
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| Bewertung: | |
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| Regie: | | Quentin Tarantino
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| Drehbuch: | | Quentin Tarantino (nach einer Vorlage von Elmore Leonard)
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| Produktion: | | Lawrence Bender Richard N. Gladstein Paul Hellerman Elmore Leonard Bob Weinstein Harvey Weinstein
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| Kamera: | | Guillermo Navarro
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| Schnitt: | | Sally Menke
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| Ausstattung: | | David Wasco
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| Besetzung: | | Pam Grier Samuel L. Jackson Robert Forster Bridget Fonda Michael Keaton Robert De Niro Sid Haig Tom 'Tiny' Lister Jr. Chris Tucker
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| Länge: | | 148 Minuten
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| Negativ: | | 35 mm
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| Bild: | | 35 mm (Farbe)
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| Prod.-firma: | | A Band Apart
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| CH Verleih: | |
Frenetic Film
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