Chaos am Set eines Low-Budget Films
Wer schon einmal am Set eines Films war, weiss, dass
die Filmproduktion vor allem auch ein logistisches und organisatorisches
Problem ist. Nur die reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten bringt
schliesslich den Erfolg. Living in Oblivion ist die amüsante
Geschichte einer Filmproduktion, bei der eben diese Zusammenarbeit nicht
so reibungslos funktioniert hat.
Der langhaarige Regisseur Nick Reve (Steve Buscemi) dreht mit seiner Amateur-Crew bestehend aus dem machohaften Kameramann Wolf (Dermont Mulroney), Regieassistentin Wanda (Danielle von Zerneck) und weiteren Personen mit zweifelhafter Berufsauffassung in einem Studio in New York ein Beziehungsdrama. Um den Film besser verkaufen zu können, wurde der blonde Hollywood-Schönling Chad Palomino (James LeGros), der geradewegs einer Seifenoper entsprungen zu sein scheint, als Hauptdarsteller engagiert.
Doch natürlich geht das Drehen nicht reibungslos vonstatten. Zuerst
haben die Billigfilmer mit technischen Unzulänglichkeiten zu kämpfen,
dann mit renitenten Mitarbeitern, wie dem mimosenhaften Wolf und schliesslich rebellieren auch noch die Schauspieler, allen voran der arrogante Palomino, der seine Machtposition als Hollywood-Star schamlos ausnützt, um Reve nach seiner Pfeife tanzen zu lassen. Als schliesslich noch seine Mutter
auf dem Set auftaucht, steht Reve knapp vor dem Nerverzusammenbruch...
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