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C-3PO:
Master Lucas möchte verhindern, dass dieses dunkle Kapitel unserer Geschichte in Vergessenheit gerät und ich teile in aller Bescheidenheit seine Meinung. Er wird demnächst sogar die Vorgeschichte, insbesondere die Clone-Kriege, in drei weiteren Teilen verfilmen.
Böse Zungen behaupten, George Lucas gehe es nur ums Geld. Das damalige Zielpublikum hat vergessen und ein neues ist inzwischen erwachsen. Der finanzielle Aufwand für die «Special Edition» ist ausserdem denkbar gering im Vergleich zu den verlockenden Dollars an der Kinokasse.
Möglicherweise unterschätzen Sie den Aufwand. Das Originalnegativ war in einem ziemlich schlechten Zustand und musste mit Schwämmchen und Computern während rund drei Jahren restauriert werden. Ausserdem wurden etliche Szenen erweitert und verbessert...
...oder gestrichen.
Ja, vereinzelt auch gestrichen, leider. Es kamen dafür neue hinzu. Wie der Flug durch die Stadt in den Wolken, im zweiten Teil der Trilogie. In der alten Fassung war diese Szene kaum mehr als ein Gemälde.
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Die meisten Trickszenen, Animationen, Explosionen, bestimmte Kamerafahrten und mehr. So bewegen sich die Silhouetten der Kampfpiloten in ihren Maschinen. George Lukas hat übrigens persönlich dafür Modell gestanden. Oder nehmen Sie das erste Treffen zwischen Han Solo und Jabba. Wurde im Original nur darüber gesprochen, findet es jetzt auch wirklich statt. Unterm Strich haben digitale Effekte die Modelle abgelöst.
...was man zuweilen auch auf den ersten Blick als solche entlarven kann.
Meinen Sie wirklich?
Die Känguru-Ratten vor Mos Eisley? Die sehen im Film ziemlich künstlich aus, wenigstens verglichen mit dem, was einem hier so über den Weg läuft.
Haben Sie schon mal versucht, so ein Biest zu fangen? Unmöglich! Sie im Computer zu animieren war der einzig gangbare Weg. Ihr Gequieke ist dafür sehr gut getroffen.
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In der Tat. Die Fortschritte der letzten zwei Jahrzehnte machten an etlichen Stellen eine Nachvertonung nötig, um die Vorteile der neuen Soundsysteme überhaupt nutzen zu können. Das Getöse des startenden «Millenium Falcon» ist jetzt dafür fast noch eindrücklicher als in Realiät.
Das gilt auch für Darth Vaders röchelndes Geschnaube. Ist sein Helm immer noch nicht repariert worden?
Wie bitte?
Ahm, nicht so wichtig. Wir vermissten Ihren Partner R2-D2 an der Première.
Was weiss ich, wo der Blechkübel wieder steckt. Wahrscheinlich spielt er wieder den Kurzgeschlossenen und lässt mich all die Interviews alleine machen. Alles seine Schuld. Tja, wir scheinen für das Leiden geschaffen zu sein, ist wohl unser Schicksal.
Das erwähnten Sie bereits. C-3PO, vielen Dank für das Gespräch.

| Titel: | Star Wars: Episode IV: A New Hope (1977) | |
| Land: | USA | |
| Genre: | Science Fiction | |
| Bewertung: | 4 (von 5) | |
| Regie: | Lucas, George | |
| Drehbuch: | Lucas, George | |
| Produktion: | Kurtz, Gary | |
| Kamera: | Taylor, Gilbert (I) | |
| Schnitt: | Chew, Richard Hirsch, Paul Lucas, Marcia | |
| Musik: | Williams, John (II) | |
| Ausstattung: | Barry, John (III) | |
| Kostüme: | Mollo, John | |
| Besetzung: | Hamill, Mark Ford, Harrison Fisher, Carrie Cushing, Peter Guinness, Alec | |
| Länge: | 121 Minuten | |
| Negativ: | 35 mm | |
| Bild: | 35 mm Scope (Farbe) | |
| Ton: | SDDS | |
| CH Verleih: | 20th Century Fox |
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